Kategorie: Rückblick

Weihnachten in Ugari

Weihnachten ist für viele Menschen eines der wichtigsten Feste im Jahr. Jede/r hat seine eigenen Vorstellungen von Weihnachten. Die praktizierten Bräuche und Abläufe des Festes sind bei den meisten Leuten jedes Jahr gleich.Ananasfeld in Ugari.

So war es auch bei mir, bis ich Weihnachten in Ugari feierte. Der 24.12.2007 begann wie jeder andere Tag. In kurzen Hosen und Flipflops machte ich einen Spaziergang durchs Dorf um vielleicht ein Anzeichen von Weihnachten zu finden. Doch ich fand nichts Ungewöhnliches. Die glühend heisse Mittagssonne machte mir dann zu schaffen und verdrängte den Gedanken an den heiligen Abend vollends.Von Gesprächen mit meiner Gastfamilie wusste ich, dass es in Ugari nicht Brauch ist Geschenke zu verteilen oder einen Christbaum aufzustellen. Auch der Weihnachtsmann hat es von Amerika noch nicht in den kenianischen Busch geschafft.

Sonnenblume vor Simon's Hütte

Am Nachmittag lag ich daheim im Schatten eines Mangobaumes und versuchte ein Buch zu lesen. Doch immer wieder kamen mir Gedanken von früheren Weihnachtsfesten daheim im verschneiten Innsbruck. Je später es wurde, desto angespannter war ich. Würde das heurige Weihnachtsfest an mir spurlos vorüber gehen? Wie wird es mir gehen, ohne meine Familie, ohne Christbaum und Mette, all diesen jährlich wiederkehrenden schönen Bräuchen?

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Rückblick: Benefizkonzert 2009 – Erste Bilanz

Mit den Rückblicken möchten wir zeigen, wie der Stein ins Rollen kam. Es handelt sich um den “privaten Newsletter” von Simon an Familie und Freunde, den er während seiner Zeit in Kenia in unregelmäßigen Abständen aus Kenia verschickte.

Benefizkonzert “Kinder für Kinder” 2009 – erste Bilanz, 25.10.2009
Die Wiltener Sängerknaben gaben am 23.10.2009 ein Benefizkonzert für eine Schule in Ugari – Kenia. Beim fast ausverkauftem Konzert konnten für das Benefizprojekt “Kinder für Kinder” über € 21.000.- gesammelt werden. Im Namen der Schule in UGARI bedankte sich Simon Fitz für die Spenden.

Im November reist Simon für ein Monat nach Kenia und wird das Geld sicher an Ort und Stelle bringen. Ebenfalls mit im Gepäck wird Simon auch eine Gedenktafel an dieses Benefizprojekt haben, welche von der HTL Fulpmes gefertigt wird. Diese wird er dann als Errinnerung an der Schule angebracht.

Natürlich sind Spenden auch jetzt noch herzlich willkommen.

Das Spendenkonto lautet:
Raika Tirol
BLZ: 36000
Kontonr.: 60 33 32

vielen Dank für die Unterstützung
Simon Fitz

Rückblick: Ostern in Kenya

Mit den Rückblicken möchten wir zeigen, wie der Stein ins Rollen kam. Es handelt sich um den “privaten Newsletter” von Simon an Familie und Freunde, den er während seiner Zeit in Kenia in unregelmäßigen Abständen aus Kenia verschickte.

“Ostern in Kenya”, 22.03.2008

Liebe Freunde!

Die Zeit vergeht einfach zu schnell,… gerade war Weihnachten und nun steht schon Ostern vor der Türe. Viele von euch waren besorgt und fragten mich in Mails, sms usw. ob es mir schon gut gehe und warum ich nicht mehr regelmäßig schreibe. Seit dem ich im Februar nach Migori gekommen bin, war ich ständig in der Schule und daheim. Aber nun will ich mir doch wieder einmal die Zeit nehmen euch von meinem Leben hier zu berichten. Wie gesagt, bin ich von Montag bis Freitag immer in der Schule und unterrichte von in der Früh bis am Abend. Seit Anfang des Jahres habe ich eine Klasse mehr, da unsere Secondary (Oberstufe) nun erste und zweite Klasse hat. Weiterlesen »

Rückblick: Nairobi ade, …

Mit den Rückblicken möchten wir zeigen, wie der Stein ins Rollen kam. Es handelt sich um den “privaten Newsletter” von Simon an Familie und Freunde, den er während seiner Zeit in Kenia in unregelmäßigen Abständen aus Kenia verschickte.

“Nairobi ade, …”, 09.02.2008

Liebe Freunde!

Lange ist es her, als ich das letzte Mail geschrieben habe. Heute ist es wieder einmal an der Zeit euch über meine Lage und Pläne zu informieren.

Die letzten drei Wochen waren sehr ereignisreich, da ich mit dem Roten Kreuz Kenia in einem Flüchtlingslager in Nairobi gearbeitet habe. Das Lager war für Internal Displaced Persons (IDP’s) bestimmt, die wegen ihrer Stammesangehörigkeit aus den Slums und anderen verschiedenen Teilen des Landes flüchten haben müssen. Ich war die meiste Zeit im Warenhaus eingeteilt, wo wir Spenden sortierten und an die IDP’s weitergaben.
Nach ca. einer Woche Arbeit- (das Camp war schon 1 Monat offen) wollte die Regierung das Camp schließen – der Grund war mir nicht klar. Weiterlesen »

Rückblick: Aufbruchstimmung nach schwarzen Wochen

Mit den Rückblicken möchten wir zeigen, wie der Stein ins Rollen kam. Es handelt sich um den “privaten Newsletter” von Simon an Familie und Freunde, den er während seiner Zeit in Kenia in unregelmäßigen Abständen aus Kenia verschickte.

“Aufbruchstimmung nach schwarzen Wochen”, 09.01.2008

Liebe Freunde!

Vorab: Mir geht’s weiterhin gut, hatte nie Probleme seit die Unruhen begannen.

Da wir nicht in Mombasa bleiben konnten (Wohnung ist von anderem Volunteer, die musste wieder ins Projekt usw,..) und der Landweg noch zu unsicher war, flogen wir am Montag nach Nairobi. Der Flug mit einer Boeing 767-300 war grandios. Am Weg hab ich dann sogar noch den Kilimanjaro gesehen – gut dass ich nicht extra nach Arusha gefahren bin als ich in Tansania war.
Ich lebe nun bei einer Freundin, die ich durch meine Organisation kennen gelernt habe. Wir leben in einem Mittelklassebezirk außerhalb des Zentrums von Nairobi. In diesem Viertel hat es, seit die Unruhen begannen, nie Probleme gegeben. Weiterlesen »

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