Rückblick: Kenyatta Tag

Mit den Rückblicken möchten wir zeigen, wie der Stein ins Rollen kam. Es handelt sich um den „privaten Newsletter“ von Simon an Familie und Freunde, den er während seiner Zeit in Kenia in unregelmäßigen Abständen aus Kenia verschickte.

„Kenyatta Tag“, 20.10.2007

Hallo!

Nein es ist nicht gewollt- reiner Zufall dass heute schon wieder ein Feiertag ist. Heute denken die Leute an Jomo Kenyatta dem ersten Präsidenten nach den Engländern (seit 1963 unabhängig).
Aber keine Angst, zurzeit amtiert der 3. Praesident. Und für den gibt’s noch keinen speziellen Tag.

Mir geht’s soweit gut. Hab letzten Sonntag wieder eine Reise gemacht. War mit meiner Gastmutter in Eldoret. Dort besuchten wir meine Gastschwester, die kurz vor den Final Exams steht.
Kurz ein paar Eckdaten: 5:45 start vom Haus. 12:30 dort. 1 1/2 Stunden Aufenthalt und wieder ca. 6 Stunden zurück. Ja am Abend war i a bissl müde *gg*.
Sonst geht’s ma gut.
Am Freitag hatte meine Mutter eine Gebetsgruppe im Haus. Ca. 20 Leute beteten bis spät in die Nacht und fingen um ca. 4:30 in der Früh wieder an. Mein Problem war, dass mein Raum nur Wände, aber keine Decke hat. So konnte ich alles mitverfolgen, oder besser gesagt halt nicht schlafen. Aber am Samstagvormittag waren dann alle wieder weg.
Möchte euch für die vielen netten Mails danken.
Am Montag hat, als i grad Abendessen wollt, da Willi und da Raffi (Freunde aus IBK) angerufen. War sprachlos und überglücklich. Kann doch no a bissl Tirolerisch. Danke no amal für euren Anruf!! Schreib euch wieder mehr wenn’s interessantere News gibt.
PS: Ach ja bekam ein Bild von Kurt. Habt ja schönes, kaltes Wetter in IBK. Ich sitz vor dem Computer und schwitz!! Werde nächstes Wochenende nach Nairobi fahrn. Hab a Einladung von Österreichischen Botschaft. Werd am 26.10. den Nationalfeiertag feiern und hoffentlich a Wiener Schnitzl essn!!!!
Wir bleiben in Kontakt
Ganz Liebe Grüsse an ALLE
Simon

Bilder: (Heut gibts leider nur zwei)

1 Kommentar

  • By Emmanuel Okuna, 22. September 2010 @ 15:08

    serving the poor at Ugari High School is quiet a humbling experience

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